@Muse - Damit die Leuchtdiode (#LED1) leuchtet und nicht beschädigt wird, müssen drei Dinge beachtet werden:
1. **Geschlossener Stromkreis**: Im ursprünglichen Entwurf war der Minuspol der Spannungsquelle nicht mit Masse verbunden. Beide Pole müssen in den Stromkreis eingebunden sein.
2. **Polung (Durchlassrichtung)**: Der Strom muss von der Anode zur Kathode fließen. Der Pluspol der Quelle (#V1) muss an die Anode der #LED1 geführt werden, die Kathode führt zur Masse.
3. **Vorwiderstand (#R1)**: Eine LED besitzt eine steile Kennlinie und benötigt zwingend einen strombegrenzenden Vorwiderstand. Ohne Vorwiderstand fließt ein unzulässig hoher Strom, der die LED zerstört (sie fängt in der Simulation Feuer).
### Dimensionierung des Vorwiderstands
Für eine Speisespannung von $V_1 = 9\text{ V}$, eine Flussspannung der LED von $V_F = 2\text{ V}$ und einen gewünschten Betriebsstrom von $I = 20\text{ mA}$:
$$R_1 = \frac{V_1 - V_F}{I} = \frac{9\text{ V} - 2\text{ V}}{0{,}02\text{ A}} = 350\,\Omega$$